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Jährlich wird in Österreich eine Fläche der Stadt Salzburg verbaut.

Da ich auch im Produktmarketing arbeite, beobachte ich die Werbeinserate sehr genau.  Heute in der SN wirbt zum Beispiel eine Inserat für knuspriges Brot von Hofer mit dem Argument “ohne unnötige Farb- und Konservierungsmittel”.  Sind nun keine Konservierungsmittel im Brot? Oder ist nun nur noch die nötige Menge Konservierungsmittel im Industrie-Teigling?

Positiv fällt mir schon seit Längerem die Kampagne der Österreichischen Hagelversichung auf:

Schützen wir das Land, von dem wir leben

Zu wenigen ist bewußt, dass Nahrung nur auf guten Böden wächst und nicht im Supermarkt. Was hilft uns die hochsubventionierte Energie-Autarkie, wenn wir uns von Lebensmittelimporten abhängig machen, die mit giftigem Schweröl übers Meer kommen?

Täglich wird ein Bauernhof verbaut

Erstmals wird dieses Tabu-Thema von der Hagelversicherung ins Radio getragen. Auch der Kurier hatte am Samstag einen ausführlichen Artikel mit einer guten Grafik:  http://images05.kurier.at/Boden.jpg/100.924.148

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Erstmals Bio-Rind für FairApples

Footer Aignerhof
Der Biohof Aigner startet die neue Partnerschaft mit FairApples mit einem Besuch in Salzburg. Die Aigners halten ihre Angusrinder im Murtal artgerecht, gentechnikfrei und biologisch. Den Tieren bleibt der stressige Transport in die Schlachtfabriken erspart, denn die Aigners gehören zu den wenigen, die das im hofeigenen Schlachtraum machen können.  Und wie die das machen können! Wer bei Marianne Aigner (bis 10.10.2014, Tel. 06479 239, info@aignerhof.at)  vorbestellt, kann sich sein frisches Fleisch in Salzburg am Sa. 18. Okt. in Salzburg abholen (Äpfel gibt es erst am 21.10.!).  Entweder um 9:00 im Ausbildungszentrum Hefter Hof oder  bei mir um 10:20 am FairApples-Platz Josepha-Duschek Str. 16 in Leoplodskron.
Ich ess lieber selten Fleisch, aber dann was Gscheites, wo man wirklich weiß, wo es her ist.
Bernhard
[hr]
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Unsere Äpfel kommen nicht aus der Apfelfabrik

ApfelfabrikSabine und Bernhard besichtigten die Apfelernte in der Steiermark. Für die Schweighofers war es ein frustrierendes, verregnetes Jahr. Genossen haben es die Plize, die sich bei feuchtem Wetter auf ungespritzten Äpfel richtig wohl fühlen und unübersehbare Spuren (Flecken, Schleier, Schorf) auf den Schalen hinterlassen. Das kann man durch regelmäßiges Spritzen verhindern. Dann sehen die Früchte zwar appetitlicher aus, sind es aber nicht.

Bei unserer Fahrt in die Nachbarortschaft machten wird das Foto von dieser gigantischen Apfelfabrik. Dorthin bringen all jene Bauern das Obst, die keine direkten Abnehmer haben. In dieser Industrieanlage werden die Äpfel maschinell nach Größe und Sorte sortiert und von jedem Apfel ein Foto gemacht. Und nur jene die den Fotowettbewerb gewinnen, dürfen dann in Kunststoff gehüllt die Reise ins Supermarktregal antreten – und jene Äpfel die nicht regelmäßig gespritzt wurden sind eben nicht dabei …

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Unser Apfelbauer plaudert aus dem Giftkästchen

ApfelbauerPlaudertAusDemGiftkästchenDiesmal bringt unser Apfelbauer die Äpfel persönlich. Höchste Zeit Alois Kemmer nach Salzburg zu holen. Wir haben diesen Kämpfer für pestizidfreie Landwirtschaft gebeten, uns über den Überlebenskampf der kleinen Obstbauern zwischen Chemieindustrie, Lebensmittelbehörden und Lebensmittelkonzernen zu berichten. Über seine Inititiative www.nahversorgungs.net gibt es auch viel Hoffnungsfrohes zu berichten.