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Unsere Äpfel kommen nicht aus der Apfelfabrik

ApfelfabrikSabine und Bernhard besichtigten die Apfelernte in der Steiermark. Für die Schweighofers war es ein frustrierendes, verregnetes Jahr. Genossen haben es die Plize, die sich bei feuchtem Wetter auf ungespritzten Äpfel richtig wohl fühlen und unübersehbare Spuren (Flecken, Schleier, Schorf) auf den Schalen hinterlassen. Das kann man durch regelmäßiges Spritzen verhindern. Dann sehen die Früchte zwar appetitlicher aus, sind es aber nicht.

Bei unserer Fahrt in die Nachbarortschaft machten wird das Foto von dieser gigantischen Apfelfabrik. Dorthin bringen all jene Bauern das Obst, die keine direkten Abnehmer haben. In dieser Industrieanlage werden die Äpfel maschinell nach Größe und Sorte sortiert und von jedem Apfel ein Foto gemacht. Und nur jene die den Fotowettbewerb gewinnen, dürfen dann in Kunststoff gehüllt die Reise ins Supermarktregal antreten – und jene Äpfel die nicht regelmäßig gespritzt wurden sind eben nicht dabei …

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Unser Apfelbauer plaudert aus dem Giftkästchen

ApfelbauerPlaudertAusDemGiftkästchenDiesmal bringt unser Apfelbauer die Äpfel persönlich. Höchste Zeit Alois Kemmer nach Salzburg zu holen. Wir haben diesen Kämpfer für pestizidfreie Landwirtschaft gebeten, uns über den Überlebenskampf der kleinen Obstbauern zwischen Chemieindustrie, Lebensmittelbehörden und Lebensmittelkonzernen zu berichten. Über seine Inititiative www.nahversorgungs.net gibt es auch viel Hoffnungsfrohes zu berichten.