Kleinbauern unterstützen

Seit dem EU-Beitritt 1995 haben rund 40% der Landwirtschaften bis 30 ha aufgehört (Statistik Austria). Das macht mir Sorgen! Im Urlaub 2013 wollten  Sabine und Bernhard  Bio-Äpfel direkt vom Bauern kaufen. Es war schockieren zu lernen, dass es kaum Bio-Obstbau gibt. Und die steirischen Bauern klagen noch viel mehr, als unsere Salzburger Milchbauern. Es gibt nämlich keinen „Milchhof“, der die Äpfel täglich zum Fixpreis abholt. Meinen Recherchen nach erhält ein Apfelbauer etwa 10% vom Supermarkt-Ladenpreis. Davon kann man nicht Leben (Siehe ORF Bericht auf Youtube „Die letzte Ernte“ ). Aus dem ruinösen Preisdruck der Lebensmittelindustrie kann ein kleiner Betrieb nur durch Direktvermarktung ausbrechen. Das ist aber extrem schwer, wenn man kein Stadt-Bauer ist.
Es ist Ziel der Initiative FairApples kleinen Betrieben einen Fortbestand zu sichern. Dazu gehören neben fairen Preisen auch der direkte Kontakt. Durch eine freundschaftliche Beziehung zu den Bauern profitieren beide Seiten. Die Konsumenten müssen nicht blind auf Prüfsiegel und Biozertifikate anonymer Produkte vertrauen. Der Bauer erhält treue Kunden, die sofort bezahlen und auch kaufen, wenn die Früchte einmal nicht so schön und groß geworden sind, wie es der Lebensmittelhandel vorschreibt.
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